LA VIE EN ROSE

LA MOME

Frankreich 2006; Regie: Olivier Dahan; Kamera: Tetsuo Nagata; Schauspieler: Marion Cotillard, Sylvie Testud, Pascal Greggory, Emmanuelle Seigner, Jean-Paul Rouve, Clotilde Courau, Gérard Depardieu; Musik: Christopher Gunning; 140 Min., OF Französisch mit UT in Deutsch
FSK 10, FSK 14 empfohlen

Sie war winzig und zart, aber ihre Stimme war stark, ausdrucksvoll und leidenschaftlich. Edith Piaf (1915 -63), der ›Spatz von Paris‹, feierte weltweit große Erfolge, doch ihr Privatleben war von einem Übermaß an Tragik geprägt. Von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, früh verlassen, wächst sie bei ihrer Großmutter in einem Bordell auf. Im Alter zwischen drei und sieben Jahren ist sie blind. Später tingelt sie mit ihrem Vater, einem Artisten und Alkoholiker, durch das Land, um schließlich mit 15 Jahren als Straßensängerin nach Paris zu gehen. 1935 wird Edith Piaf schließlich von einem Nachtclubbesitzer entdeckt.
Olivier Dahan inszeniert das Leben Edith Piafs als großes Gefühlskino. Er präsentiert eine Frau, die keine Grenze zwischen ihrer Kunst und dem Leben kennt und die auch in ihrem Publikum alle Klassen- und Altersschranken niederreißt. Es gelingt dem Film, die Welt gleichsam mit den Augen von Edith Piaf zu sehen. Dementsprechend sind auch die Zeitebenen mehr assoziativ denn chronologisch verschränkt. ›Mit LA VIE EN ROSE‹, so DIE ZEIT, ›hat Olivier Dahan ein überlebensgroßes Piaf-Monument geschaffen, das durch seine emotionale Wucht, ästhetische Perfektion und historische Detailverliebtheit besticht.‹

Der Film lief zuletzt am 20.04.2008.

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