OUAGA SAGA

Burkina Faso/Frankreich 2004; Regie: Dani Kouyaté; Drehbuch: Michel Mifsud, Jean Denis Berenbaum; Kamera: Jean-Claude Schiffrine; Schauspieler: Amidou Bonsa, Sébastien Bélem, Aguibou Sanou, Thomas Ouédraogo, José Sorgho, Yacouba Dembélé, Gérôme Kaboré, Delphine Ouattara, Yasminh Sidibé; Musik: Moctar Samba; 85 Min., franz. OmU
FSK 10

Eine Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blüht. Eine städtische Komödie, die vor Augen führt, dass ein Land wie Burkina Faso auch von urbanem Leben geprägt ist. Eine Hommage ans Kino in Ouagadougou und in Afrika. Das Kino ist in Ouagadougou einer der wichtigsten Treffpunkte, ein Ort der Emotionen, denen man dort freien Lauf lassen kann.
Regisseur Kouyaté erzählt von den Abenteuern Jugendlicher, die sich durchschlagen müssen in einem heruntergekommenen Stadtteil von Ouagadougou. Sie haben kein Geld, dafür sind sie reich an Ideen. Und so lassen sie sich allerhand einfallen, genießen im Kino Filme von Howard Hawks und sehen den Ort der bewegten und bewegenden Bilder als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. ›Ich versuche, die Gegenwart in Burkina Faso zu übersetzen,‹ so der Regisseur, ›eine Wirklichkeit, in der die ökonomischen Probleme durch eine große Jugendarbeitslosigkeit augenscheinlich wird, ohne dabei in eine pessimistische Vision oder in ein negatives Bild zu verfallen.‹
FILMTIPP: GOODBYE BAFANA
Die Geschichte des Nelson Mandela ab Juni 2007 im DAS KINO

Der Film lief zuletzt am 11.05.2007.

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