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MAN MUSS MICH NICHT LIEBENJE NE SUIS PAS LÀ POUR ETRE AIMÉFrankreich 2005; Regie: Stéphane Brizé; Drehbuch: Stéphane Brizé; Schauspieler: Patrick Chesnais, Anne Consigny, Georges Wilson, Cyril Coupon, Lionel Abelanski; Musik: Xavier Griette; 93 Min., OF Französisch mit UT in Deutsch
KurzJean-Claude ist Gerichtsvollzieher, 50, geschieden und einsam. Als er sich aufrafft, einen Tango-Tanzkurs zu besuchen, trifft er Françoise, die er von früher kennt und ihn völlig verzaubert. Doch diese steht kurz vor der Hochzeit mit einem verhinderten Künstler. Dieser Spielfilm ist ein kleines Wunder und große Kinokunst. Er zelebriert den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten und die Bedeutung von Blicken. Man muss diesen sperrigen Menschen nicht lieben. Aber man tut es. InhaltDer Tango, angeblich ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann, hat schon oft FilmemacherInnen inspiriert wie etwa Sally Potter mit The Tango Lesson (1997). Hier steht der argentinische Tanz weniger für Traurigkeit, sondern vielmehr für Lebenslust, und so ist es auch in Stéphane Brizés Film Man muss mich nicht lieben; Jean-Claude ist Gerichtsvollzieher, 50, geschieden und einsam. Er pfändet und setzt Schuldner vor die Tür. Man liebt ihn nicht, bis er sich eines Tages aufrafft, einen Tango-Tanzkurs zu besuchen. Dort trifft er auf Françoise, die ihn verzaubert. Plötzlich fühlt er, was es heißt, allein zu sein - und wagt, schüchtern und leise zu hoffen. Doch Françoise steht vor der Hochzeit mit einem verhinderten Künstler. MAN MUSS MICH NICHT LIEBEN ist ein ungemein subtiler Film der Zwischentöne. Stéphane Brizé spürt seinen Charakteren mit einem denkbar großen Mass an Einfühlsamkeit, an Distanz, an Diskretion nach. Und nicht zuletzt ist da natürlich die Musik: Der von zwei Musikern vom Gotan Project eingespielte Soundtrack gibt in seinem verhalten leidenschaftlichen Rhythmus gleichsam den Grundton des Films vor. "Dieses Spielfilmdebüt ist ein kleines Wunder und große Kinokunst. Er zelebriert den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten und die Bedeutung von Blicken. Man muss diesen sperrigen Menschen nicht lieben. Aber man tut es." schwärmt Blickpunkt Film. Und critic.de schreibt: "Wie beim Tango besteht die Kunst darin, fließende, langsame Bewegungen mit zackigen Schritten zu kombinieren - und dabei nicht umzufallen. Dem Film gelingt das, und er sieht dabei so elegant aus wie es sich für einen Tango gehört." Der Film lief zuletzt am 31.10.2010. Links |
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