BUENOS AIRES 1977
CHRONIK EINER FLUCHT
Argentinien 2005; Regie: Israel Adrián Caefano; Kamera: Julián Apezteguia; Schauspieler: Rodrigo De La Serna, Pablo Echarri, Nazareno Casero; Musik: Iván Wyszogrod; 115 Min., span. OmU FSK 12
Kurz: Dieser spannende Thriller erzählt eine unglaubliche, aber wahre Geschichte: Buenos Aires 1977. Ein junger, unschuldiger Mann wird unter dem faschistischen Regime verhaftet und gefoltert. Nach vier Monaten der Qual wagt er mit seinen Mitgefangenen eine spektakuläre Flucht. Inhalt: Buenos Aires im Jahr 1977. Eine Sondereinheit des faschistischen Militärregimes entführt Claudio Tamburrini, Student und Fußball-Torwart aus der Zweiten Liga. Nach einer Reihe von unbegründeten Anklagen und einem kurzen, gewaltsamen Verhör wird er in ein geheimes Gefangenenlager verschleppt. Dort erlebt der Sportler eine Hölle aus Verhören, Prügeln und Demütigungen. Als nach vier Monaten seine Hinrichtung immer wahrscheinlicher wird, entschließt er sich mit drei anderen Gefangenen zu einem letzten verzweifelten Schritt: der Flucht. BUENOS AIRES 1977 basiert auf einer wahren Begebenheit und behandelt ein schwarzes Kapitel der argentinischen Geschichte: die Militärdiktatur, der zwischen 1976 und 1983 Tausende Menschen unter schrecklichsten Umständen zum Opfer fielen. Israel Adrián Caetanos hochtouriger, dunkler Thriller zeigt weniger die physischen Misshandlungen, sondern konzentriert sich mehr auf die Formen psychischer Folter, und legt die Mechanismen frei, die zu dieser Situation aus Terror und Folter geführt haben. Israel Adrián Caetano, 1969 in Montevideo, Uruguay geboren, zählt zu den zentralen Figuren der jüngeren Generation argentinischer Regisseure. 1998 hatte er weltweiten Erfolg mit PIZZA, BIRRA Y FASO, 2001 erhielt er beim Filmfestival in Cannes für BOLIVIA den Preis der Jugendjury.
Der Film lief zuletzt am 29.03.2007.
Links
|