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CHANSON D'AMOURQUAND J’ÉTAIS CHANTEURFrankreich 2006; Regie: Xavier Giannoli; Drehbuch: Xavier Giannoli; Kamera: Yorick Le Saux; Schauspieler: Gérard Depardieu, Cécile De France, Mathieu Amalric, Christine Citti, Patrick Pineau, Alain Chanone; Musik: Alexandre Desplat; 112 Min., OF Französisch mit UT in Deutsch
KurzDer alternde Sänger Alain Moreau, eine lokale Größe in den Tanzsälen der französischen Provinz, trifft die junge Immobilienmaklerin Marion und verliebt sich in sie. Marion reagiert zunächst irritiert und gibt sich unnahbar. Nach und nach bahnen Alain seine Aufrichtigkeit, sein Humor und nicht zuletzt seine Chansons einen Weg in das Herz der jungen Frau. CHANSON D’AMOUR ist eine gekonnt erzählte Liebesgeschichte mit wundervollen Chansons, die Gérard Depardieu selbst singt.InhaltDer Sänger Alain Moreau ist eine lokale Größe in den Tanzsälen der französischen Provinz. Vor allem seine weiblichen Fans lieben und verehren ihn, was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass er sein Leben als Stillstand empfindet. Bei einem Auftritt trifft der Mittfünfziger die junge Immobilienmaklerin Marion und verliebt sich in sie. Marion reagiert zunächst irritiert und gibt sich unnahbar. Mit seinen blonden Strähnchen, seiner unmodischen Kleidung und seinem schwerfälligen Auftreten passt Alain so gar nicht in Marions urbanes Leben. Alains Suche nach einem neuen Haus wird zum Vorwand für zahlreiche Treffen, bei denen sich die beiden allmählich besser kennen lernen. Nach und nach bahnen Alain seine Aufrichtigkeit, sein Humor und nicht zuletzt seine Chansons einen Weg in das Herz der jungen Frau. Rechtzeitig zur Renaissance der alten Tanzpaläste und der Wiederentdeckung der Tanzlust entführt der französische Regisseur Xavier Giannoli mit CHANSON D’AMOUR die Kinogeher in das Milieu der Ballhäuser und Tanzlokale der französischen Provinz. Neben den erloschenen Vulkanen und herb-schönen Gebirgen der Auvergne dienen dem Film vor allem die zahlreichen Chansons – von Serge Gainsbourg über Charles Aznavour bis hin zu Julio Iglesias – als perfektes Sinnbild individueller Befindlichkeiten. Dass die Lieder hierbei bisweilen punktgenau feinste Herzschmerz-Nuancen ausdrücken, liegt nicht zuletzt daran, dass Gérard Depardieu sie allesamt auch selbst singt. „Nach dieser bittersüßen Komödie“, schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, „hat man den Eindruck, das Kino als besserer und gesünderer Mensch zu verlassen.“ Und über den Hauptdarsteller urteilt EPD-FILM: „Als stämmiger Minnesänger ist Gérard Depardieu so charismatisch wie selten.“ Der Film lief zuletzt am 16.07.2008. Links |
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