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BAB´AZIZDER TANZ DES WINDESDeutschland/Frankreich/Großbritannien/Iran/Tunesien 2005; Regie: Nacer Khemir; Drehbuch: Tonino Guerra; Schauspieler: Parviz Shahinkhou, Maryam Hamid, Hossein Panahi, Maryam Mohaid, Golshifte Farahani, Mohamed Graïaa; Produzent: Cyriac Auriol; Musik: Armand Amar; 98 Min., OF Altpersisch, Arabisch mit UT in Deutsch
KurzIshtar und ihr blinder Grossvater Bab’Aziz sind auf der Reise durch die Wüste, auf der Suche nach dem grossen Sufi-Treffen, das nur alle dreissig Jahre stattfindet. Bab’Aziz unterhält seine Enkeltochter dabei mit Märchen, die aus 1001 Nacht stammen könnten. Der Tunesier Nacer Khemir taucht den Kinogeher in eine mystische Welt und zeichnet ein verblüffendes Porträt der Wüste und seiner Legenden, wie es bislang nur selten in einem Spielfilm zu sehen war. InhaltIshtar und ihr blinder Grossvater Bab’Aziz sind auf der Reise durch die Wüste, auf der Suche nach dem grossen Sufi-Treffen, das nur alle dreissig Jahre stattfindet. Bab’Aziz unterhält seine Enkeltochter dabei mit Märchen, die aus 1001 Nacht stammen könnten. Der Tunesier Nacer Khemir taucht den Kinogeher in eine mystische Welt und zeichnet ein verblüffendes Porträt der Wüste und seiner Legenden. BAB’AZIZ ist zugleich ein Fest fürs Auge und eine Hymne aufs Erzählen und die Liebe. Das Bild der arabischen Welt ist heute viel zu stark belastet durch Fanatismus und Gewalt, die ihre Wurzeln in der Intoleranz haben und im mangelnden Respekt vor der anderen Kultur. Eine Wechselwirkung wohlverstanden, die hin und her geht zwischen West und Ost und sich mit jeder Gegenbewegung verstärkt. Darunter leiden die kulturellen Beziehungen und die menschlichen, damit werden Vorurteile geprägt. Der Tunesier Nacer Khemir versucht, dem aufbauend etwas entgegenzuhalten. Der Erzähler von Geschichten aus dem arabischen Raum, der auch bei uns bekannt geworden ist und der mit dem märchenhaften Spielfilm «Le collier perdu de la colombe» einen der erfolgreichsten Filme aus dem arabischen Raum gestaltet hat, taucht ein in eine mystische Welt, die sich vom Iran bis in den Maghreb erstreckt und bis in den andalusischen Süden Spaniens, der 800 Jahre lang islamisch war. Er führt uns mit der Reise eines alten, blinden Derwischs und seiner Enkelin quer durch die unüberschaubaren Wüsten vor Augen, wie im Zentrum des Sufismus die Liebe steht, jenes Wort, für das sie arabische Sprache allein sechzig verschiedene Begriffe kennt. Der Film lief zuletzt am 25.04.2011. Links |
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