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ELSA Y FREDELSA UND FREDSpanien/Argentinien 2005; Regie: Marcos Carnevale; Drehbuch: Marcos Carnevale, Lily Ann Martin, Marcela Guerty; Kamera: Juan Carlos Gómez; Schauspieler: Manuel Alexandre, China Zorrilla, Blanca Portillo, Roberto Carnaghi, José Ángel Egido, Gonzalo Urtizberéa; 108 Min., OF Spanisch mit UT in Deutsch
KurzAls der 78-jährige Witwer Alfredo in ein kleines Apartment zieht, bricht seine 82-jährige temperamentvolle Nachbarin Elsa wie ein Wirbelwind in sein Leben. Der zurückhaltende Hypochonder kann sich der jugendlichen Verrücktheit und extrovertierten Art von Elsa nicht lange erwehren. Sie lehrt ihn, die ihm verbleibenden Jahre zu genießen. ELSA UND FRED ist ein tragikomischer Liebesfilm, in dem zwei Helden sich, Cholesterinwerten und Pillendöschen zum Trotz, noch einmal für die große Liebe aufbäumen. InhaltNach dem Tod seiner Frau zieht der 78-jährige Alfredo auf Initiative seiner Tochter in ein kleines Apartment. Alfredo ist still, traurig, deprimiert und hat ein Leben lang das gemacht, was von ihm erwartet wurde. Elsa, seine neue Wohnungsnachbarin, eine 82-jährige, die behauptet, 77 zu sein, ist aus ganz anderem Holz geschnitzt. Sie ist frech, von umwerfendem Charme und lügt, wenn sie den Mund aufmacht. Und sie hat eine großen Traum: Einmal möchte sie wie einst Anita Ekberg in Federico Fellinis LA DOLCE VITA in den Trevi-Brunnen steigen. Die temperamentvolle Elsa bricht wie ein Wirbelwind in das Leben Alfredos. Der zurückhaltende Hypochonder kann sich der jungendlichen Verrücktheit und extrovertierten Art von Elsa nicht lange erwehren und gibt schließlich seine zögerliche Haltung auf. Sie lehrt ihn, die ihm verbleibenden Jahre zu genießen. Begleitet von den erstaunten Blicke ihrer Familien unternimmt man gemeinsame Spaziergänge, besucht man Vernissagen, speist man in exklusiven Restaurants, prellt man die Zeche und arbeitet man an der Verwirklichung von Elsas größtem Wunsch. ELSA UND FRED ist ein tragikomischer Liebesfilm als Hommage an Anita Ekberg, Marcello Mastroianni und Federico Fellini. Doch anders als bei seinem großen Vorbild geht es bei Marcos Carnevale nicht um männliche Zerrissenheit, sondern schlicht um zwei Helden des Alters, die sich, Cholesterinwerten und Pillendöschen zum Trotz, noch einmal für die große Liebe aufbäumen. Auf so vergnügliche wie glaubwürdige Weise wird hier der Jugendwahn ad absurdum geführt. "Es ist niemals zu spät zu leben, es ist niemals zu spät zu träumen", so Regisseur Carnevale. "Altern ist lediglich ein biologischer Prozess, der in unserem Körper passiert, nicht in unserer Seele. Picasso hat einmal sehr treffend gemeint: ‚Man braucht sehr lange, um jung zu werden.'" "Der Charme dieses Films", schreibt EPD-FILM, "liegt in der jugendlichen Renitenz zweier Senioren und in dem schillernden Spiel von Argentiniens großer Diva China Zorilla und ihrem Partner Manuel Alexandre, der dafür für den Goya nominiert wurde." Der Film lief zuletzt am 24.07.2009. Links |
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