EIN FERPEKTES VERBRECHEN

UN CRIMEN FERPECTO

Spanien/Italien 2004; Regie: Alex de la Iglesia; Schauspieler: Guillermo Toledo, Mónica Cervera, Luis Varela; 104 Min., span.OmU
Ohne Altersbeschränkung

Rafael ist ein begnadeter Womanizer und geborener Verkäufer. Im Kaufhaus Yeyo's, wo er über die Damenabteilung herrscht, wird er von einer Armada hübscher weiblicher Angestellter begehrt. Doch Rafael dürstet auch nach beruflicher Anerkennung: er will Abteilungsleiter werden. Als jedoch der Toupé tragende ältere Verkäufer Don Antonio den begehrten Posten bekommt, gerät Rafaels Glitzerwelt aus den Fugen. In der Umkleidekabine kommt es zur Abrechnung zwischen den Rivalen, die für Don Antonio mit dem Tod am Kleiderhaken endet. Lourdes, eine unscheinbare und von Rafael jahrelang verschmähte Verkäuferin, hat alles beobachtet und macht den Schönling in der Folge genüsslich zu ihrem Sklaven. Als Rafael nach einer erzwungenen Hochzeit völlig am Ende ist, begeht er mit einem actionreichen Befreiungsschlag ein ›ferpektes Verbrechen‹.
Alex de la Iglesia, Spezialist für schwarze Satiren (ALLEIN UNTER NACHBARN), präsentiert mit EIN FERPEKTES VERBRECHEN erneut eine boshafte Krimikomödie über die Abgründe der menschlichen Seele. Im Mikrokosmos eines Kaufhauses inszeniert er ein perfides Spiel, bei welchem zwischen schicken Oberflächen die niedrigsten Instinkte regieren und sich schließlich die üblichen, auf sexuellem und ökonomischem Kapital basierenden Machtbeziehungen kurzerhand umkehren. Das Tempo des Films ist hierbei rasant, die Situationskomik groß und der Humor absurd. ›EIN FERPEKTES VERBRECHEN‹, schreibt DIE PRESSE, ›ist die mediterran-hysterische Machismo-Antwort auf Frank Tashlins große Konsumgesellschafts-Vulgärsatiren der 50er Jahre.‹

Der Film lief zuletzt am 08.09.2006.

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