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BALZAC UND DIE KLEINE CHINESISCHE SCHNEIDERINFrankreich 2002; Regie: Dai Sijiie; Drehbuch: Dai Sijie, Nadine Perront, nach dem gleichnamigen Roman von Dai Sijie; Kamera: Jean Marie Dreujou; Schauspieler: Zhou Xun, Chen Kun, Liu Ye, Wang Shuangbao, Chung Zhijun, Wang Hongwei, Xiao Xiong, Tang Zuohui, Chen Wei, Chen Tianiu; Produzent: Lise Fayolle; Musik: Wang Pujian; 110 Min., Fassung auf Deutsch
Als die beiden Schüler Ma und Luo Anfang der siebziger Jahre zur Umerziehung in ein entlegenes Bergdorf geschickt werden, beginnt für sie eine entbehrungsreiche Zeit. Die ungewohnte Arbeit auf den Feldern und in der Mine zehrt an ihren Kräften, und die primitiven Lebensbedingungen lassen sie das städtische Leben schmerzlich vermissen. Am meisten jedoch fehlen ihnen die geliebten Bücher, und ihre Sehnsucht nach verbotener westlicher Literatur erhält zusätliche Nahrung durch die kleine chinesische Schneiderin, die Enkelin des Dorfschneiders. Das aufgeweckte Mädchen, in das sich beide verlieben, hat einen schier unstillbaren Hunger nach immer neuen Geschichten. So trachten Ma und Luo danach, einem Leidensgenossen in der Verbannung seinen Koffer voller verbotener ausländischer Bücher zu entwenden. Der Coup gelingt, doch die Lektüre von Balzac, Flaubert und Gogol wird das Leben der beiden pfiffigen Schüler und das der kleinen Schneiderin grundlegend verändern . . . Der Film lief zuletzt am 31.01.2010. Links |
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