DEEP BLUE

Deutschland/Spanien/Großbritannien 2003; Regie: Alastair Fothergill, Andy Byatt; Drehbuch: Alastair Fothergill, Andy Byatt; Kamera: Doug Allan, Peter Scoones, Rick Rosenthal; Produzent: BBC Worldwide, Greenlight Media; Musik: George Fenton; 83 Min.
Ohne Altersbeschränkung

DEEP BLUE, eine Gemeinschaftsproduktion der BBC mit der Filmproduktion Greenlight Media, ist die erste filmische Expedition in eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten - die Ozeane. Fünf Jahre drehten die Regisseure Alastair Fothergrill und Andy Byatt an 200 Orten auf der ganzen Welt, tauchten mit 20 Spezialkameras in gepanzerten Mini-U-Booten bis zu einer Tiefe von 5000 Metern hinab. Das Ergebnis ist ein so aufwändiger wie spannender Dokumentarfilm, der den Kinogeher in das faszinierende Leben unter dem Meeresspiegel führt. Die Reise führt von flachen Korallenriffen über die unwirtlichen Küsten der Antarktis in die Weiten des offenen Meeres bis hin zu den tiefsten Tiefen der Ozeane. Vieles wurde dabei erstmals filmisch festgehalten. In einer besonders dramatischen Sequenz werden eine Grauwalmutter und ihr Kalb von Killerwalen gehetzt und schließlich getötet. Das Dasein in diesem Film ist ein ständiger Kampf. Das unterscheidet DEEP BLUE auch ein wenig von vergleichbaren Dokumentationen wie MIKROKOSMOS und NOMADEN DER LÜFTE. Erklärende Kommentare gibt es im Film nur wenig, so behält der Ozean sein Geheimnis. Dafür verstärkt der orchestrale, mit den Berliner Philharmonikern eingespielte Soundtrack von George Fenton die Wirkung der Bilder. "DEEP BLUE ist konzentrierte Action, solche Aufnahmen hat man tatsächlich noch nicht gesehen", urteilte die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG über diese außergewöhnliche Dokumentation.

Der Film lief zuletzt am 02.05.2004.

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