|
||
OSAMAAfghanistan/Japan/Iran 2003; Regie: Siddiq Barmak; Drehbuch: Siddiq Barmak; Kamera: Ibrahim Ghafuri; Schauspieler: Marina Golbahari, Mohmmad Nadre Khwaja, Mohmmad Arif Herati, Zubaida Sahar, Hamida Refah, Gul Rahaman Ghorbandi; Produzent: Siamak Alagheh Band und Abubakr Atef; Musik: Mohammad Reza Darwishi; 83 Min., OF Englisch, Paschtunisch mit UT in Deutsch
Nach der Machtübernahme durch die Taliban stehen in Afghanistan tausende Witwen und alleinstehende Frauen vor einem unüberwindlichen Problem: Wie sollen sie ihren Lebensunterhalt verdienen, wenn sie nur in Begleitung männlicher Verwandter das Haus verlassen dürfen? Eine Mutter beschließt, ihre 12-jährige Tochter als Sohn zu verkleiden, damit sie sie zu ihrer Arbeit begleitet. Als die Mutter ihre Arbeit verliert, muss das Mädchen die Familie ernähren. Durch die Verkleidung ist das Mädchen gezwungen, an den religiösen Riten der Männer teilzunehmen und die Koranschule zu besuchen. Doch die männlichen Verhaltensweisen sind ihr fremd. Und die Furcht vor der Enttarnung wächst mit jedem Tag. Der Film lief zuletzt am 27.06.2004. Links |
|
|