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LUTHERDeutschland 2003; Regie: Eric Till; Drehbuch: Bart Gavigan; Kamera: Robert Fraisse; Schauspieler: Joseph Fiennes, Alfred Molina, Jonathan Firth, Claire Cox, Peter Ustinov; Produzent: Peter Schiller; Musik: Richard Harvey; 121 Min.
Ein Mann begehrt auf, wird verfolgt, mit dem Tode bedroht, bleibt unbeugsam, wird von Freunden gerettet und führt die Rebellion zum Erfolg: Die abenteuerliche Biografie Martin Luthers scheint geradezu prädestiniert für großes, dramatisches Kino. Eine Berliner Filmproduktion hat unter der Regie von Eric Till dieses stürmische Leben nun für den internationalen Kinomarkt aufbereitet. LUTHER beginnt im Jahr 1505: Der junge Martin Luther gerät in ein grauenvolles Unwetter, der Blitz verfehlt ihn nur knapp. Zu Tode geängstigt gibt er sein Studium der Rechte auf und wird Mönch. Nach seiner Pilgerfahrt nach Rom 1510 geht er zum Theologiestudium nach Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche schlägt. Rom verlangt den Widerruf der Thesen, doch Luther bleibt standhaft. Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Doch seine Lehren finden immer mehr Anhänger, die Reformation ist nicht mehr aufzuhalten. Der Film lief zuletzt am 19.03.2004. Links |
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