ALLE STEWARDESSEN KOMMEN IN DEN HIMMEL

TODAS LAS AZAFATAS VAN AL CIELO

Spanien/Argentinien 2001; Regie: Daniel Burman; Drehbuch: Daniel Burman, Emiliano Torres; Kamera: Ramiro Civita; Schauspieler: Alfredo Caser (Julián), Ingrid Rubio (Teresa), Valentina Bassi (Lili), Emilio Disi (Lilis Vater), Norma Aleandro (Teresas Mutter); Produzent: Pablo Bossi, Diego Dubcovsky, Diego Dubcovsky; Musik: Víctor Reyes; 98 Min.
Ohne Altersbeschränkung

Teresa lebt als Stewardess vorwiegend aus Koffern und über den Wolken. Sie jettet von einem Ort zum anderen und fühlt sich nur in schwindelnder Höhe geborgen. Vor den Abgründen des Lebens auf der Erde fürchtet sie sich - der Welt der Männer, der Mutterschaft, der Familie. Julian ist ein erfolgreicher, junger Augenarzt - und gerade verwitwet. Er muss nach Ushuaia, der südlichsten Stadt auf der Erde, um ein Versprechen einzulösen. Hier an diesem Ort, an dem sie sich das erste Mal begegnet waren, will er die Asche seiner Frau - einer ehemaligen Stewardess - verstreuen. Julian möchte sich in den Himmel flüchten - weit weg vom Erdenleben. Am Ende der Welt kommt es schließlich zu einer unausweichlichen Begegnung - zwischen einer Frau, die nicht aus dem Himmel fallen, und einem Mann, der in den Himmel aufsteigen will.
Regisseur Daniel Burman erzählt diese nicht alltägliche Beziehung mit subtiler Poesie und einer leisen Melancholie. Und er betört den Kinogeher mit der phänomenalen Landschaft des argentinischen Südens, die er in beindruckenden Cinemascope-Bildern ausbreitet. ›ALLE STEWARDESSEN KOMMEN IN DEN HIMMEL‹, so schreibt Walter Ruggle in TRIGON FILM, ›ist ein vermeintlich leichter Film über das Leben und das Fliegen von Gefühlen, ein Film aus dem Winter, der einen warm ums Herz werden lässt.‹

Der Film lief zuletzt am 26.03.2004.

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