WHEN WE WERE KINGS - MUHAMMAD ALI

USA 1996; Regie: Leon Gast; Kamera: Maryse Alberti, Paul Goldsmith, Kevin Keating; Schauspieler: Muhammad Ali, George Foreman, Don King, James Brown, B.B. King, Mobutu Sese Seko, Spike Lee, Norman Mailer, George Plimpton, Thomas Hause, Malick Bowens, Lloyd Price, Wilton Felder, Wayne Henderson, Stix Hooper, Joe Sample, Miriam Makeba; Produzent: Leon Gast; Musik: Miriam Makeba, Lauryn Hill, Wyclef Jean; 89 Min.
FSK 12

Mobutu, damaliger Präsident von Zaire, hatte die Boxer Muhammad Ali und George Foreman nach Kinshasa eingeladen.
Regisseur Leon Gast konzentrierte sich in seiner Dokumentation auf die Umstände dieses ›Jahrhundertkampfes‹.
Interviews mit Norman Mailer und Spike Lee durchleuchten dieses Megaereignis, das um 4 Uhr morgens zur besten Sendezeit in den USA ausgetragen wurde.
Ali nützte die politische Gunst der Stunde auf geniale Weise und wurde zum Sprecher der ›Back to the Roots‹-Bewegung.
Der Kampf selbst ist heute Legende. Er schlug, obwohl in jeder Phase des Kampfes physisch unterlegen, den perfektesten Boxer überraschend.
Der genial montierte Film setzt die Bilder zur Musik von James Brown, B.B. King und Miriam Makeba in einem rhythmischen Schnitt auf die Leinwand. Boxen wird politische Mission und Demonstration von schwarzem Selbstbewusstsein.
Dass WHEN WE WERE KINGS den Oscar für den besten Dokumentarfilm erhielt, kommt einer öffentliche Entschuldigung des weißen Amerikas an Muhammad Ali gleich.

Der Film lief zuletzt am 23.04.2006.

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