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DIE BLUME DES BÖSENLA FLEUR DU MALFrankreich 2003; Regie: Claude Chabrol; Drehbuch: Claude Chabrol, Caroline Eliacheff; Kamera: Eduardo Serra; Schauspieler: Benoît Magime, Nathalie Baye, Mélanie Doutey, Suzanne Flon, Bernard Le Coq, Thomas Chabrol, Henri Attal, Kevin Ahyi, Jérôme Bertin, Françoise Bertin, Caroline Baehr; Produzent: Yvon Crenn, Marin Karmitz; Musik: Matthieu Chabrol; 104 Min.
Der herrschaftliche Landsitz in der Nähe von Bordeaux ist ein Idyll, ihre Bewohner, die Charpin-Vasseurs, erscheinen wie eine Familie aus dem Bilderbuch - wohlsituiert, geachtet, eine wahre Stütze der Gesellschaft: Die Frau, eine ambitionierte Lokalpolitikerin, ihr Mann ein angesehener Apotheker. Weil es sich hier jedoch um den neuesten, mittlerweile 52. Film von Claude Chabrol handelt, ist schnell klar, dass sich hinter der perfekten bürgerlicher Fassade Abgründe des menschlichen Wesens auftun. Und wie Altmeister Chabrol hier ein Geflecht aus Ehebruch, Inzest und Mord aufdeckt, erinnert das in seiner gesellschaftskritischen Schärfe und seinem sarkastisch-schwarzen Humor bisweilen an seine frühen Klassiker wie etwa DIE UNTREUE FRAU oder DAS BIEST MUSS STERBEN Der Film lief zuletzt am 18.01.2004. Links |
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