ROSENSTRASSE

Deutschland/Niederlande 2003; Regie: Margarethe von Trotta; Drehbuch: Pamela Katz, Margarethe von Trotta; Kamera: Franz Rath; Schauspieler: Katja Riemann, Maria Schrader, Martin Feifel, Jürgen Vogel, Jutta Lampe, Doris Schade, Fedja van Huêt, Carola Regnier, Svea Lohde, Jutta Wachowiak, Jan Decleir, Thekla Reuten, Lilian Schiffer, Lena Stolze, Isolde Barth, Fritz Lichtenhahn, Carine Crutzen, ; Produzent: Henrik Meyer: Errol Nayci; Musik: Loek Dikker; 136 Min.
Ohne Altersbeschränkung

ROSENSTRASSE erzählt von einer wenig bekannten, wahren Episode aus der Zeit des "Dritten Reichs": dem Aufstand der "arischen" Frauen jüdischer Männer 1943 in der Berliner Rosenstrasse, mit dem diese die Deportation ihrer Männer verhinderten oder gar rückgängig machten.
Margarethe von Trotta montiert in ihrer dramaturgischen Aufarbeitung Gegenwart und Vergangenheit ineinander, ihre jüdische Spurensuche umfasst drei Generationen.
Die deutsche Regisseurin, die sich in ihren Filmen (ROSA LUXENBURG, DIE BLEIERNE ZEIT) immer wieder mit der deutschen Geschichte befasst hat, erzählt in ROSENSTRASSE eine Geschichte um Zivilcourage im "Dritten Reich": Widerstand, so die These des Films, war möglich, sofern sich nur genügend Menschen solidarisierten.
Katja Riemann wurde für ihre Rolle der couragierten Lena Fischer bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Darstellerinnen-Preis ausgezeichnet.

Der Film lief zuletzt am 25.01.2004.

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