03/P12: MEGACITIES

P12: MEGACITIES

China/Nepal/Österreich/Schweiz 2002; Regie: Alex Gabbay - Michael Glawogger; 129 Min.
Ohne Altersbeschränkung

Programm 12:
"A Man Called Nomad".
Dieser Dokumentarfilm erzählt anhand des 30-jährigen Choegatar vom Leben eines Nomaden im Nordosten Chinas. Der Strukturwandel macht auch vor dem Lebensraum Cheogatars nicht Halt und jene Ebenen, die seit Generationen den Yaks der Nomaden Futter in ausreichender Menge lieferten, werden zunehmend verbaut und damit weniger, synthetische Fasern ersetzen Wolle und somit fällt auch ein Absatzmarkt weg. Aber auch Choegatar stellt an das Leben andere Ansprüche als die Generationen vor ihm. Die mit dem Spezialpreis der Jury 2003 in Trient ausgezeichnete Dokumentation zeigt den Konflikt zwischen Nomadentum und Sesshaftigkeit/Moderne.
"Megacities. 12 Geschichten vom Überleben"
Auf Wunsch von Christoph Ransmayr haben wir diesen Film in unser Programm aufgenommen. Bombay, New York, Mexico City, Moskau. Die großen städtischen Zentren üben einen großen Reiz aus. Sagenhafter Reichtum existiert neben unbeschreiblichem Elend. Megacities erzählt in zwölf Kapiteln Geschichten von Menschen, die in solchen widersprüchlichen Städten leben. Erzählt von Menschen in ihrem alltäglichen Überlebenskampf, den sie mit Witz, Einfallsreichtum, Phantasie und Würde führen. Sie alle verbindet eine Illusion: der Traum von einem besseren Leben. Michael Glawogger hat einen eindrucksvollen Film über Arbeit, Armut, Gewalt, Liebe und Sex auf verschiedenen Erdteilen gemacht, gleichzeitig ist ihm ein Zeugnis über die Schönheit, die Werte und die Würde des Menschen gelungen.
Dieses Programm ist Christoph Ransmayr gewidmet.

Der Film lief zuletzt am 30.11.2003.

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