HELLER ALS DER MOND

Österreich 2000; Regie: Virgil Widrich; Drehbuch: Enrico Jakob, Virgil Widrich; Kamera: Martin Putz; Schauspieler: Christopher Buchholz, Lars Rudolph, Piroska Szekely, Gerhard Liebmann, Werner Prinz, Alexander Ebeert, Horst Buchholz, Haymon Maria Buttinger; Produzent: Virgil Widrich; Musik: Alexander Zlamal; 88 Min.
Ohne Altersbeschränkung

Julie kommt aus Rumänien und will Banken überfallen. Paolo kommt aus Italien und will ein Restaurant eröffnen. Gudrawczuk und Fischer kommen aus Niederösterreich und wollen eine Serie von Banküberfällen aufklären. Knarek und Melles sind Urheber dieser Serie. Paolo verliebt sich in Julie. Aber Julie interessiert sich nicht für Liebe, sondern nur für Geld: Denn HELLER ALS DER MOND leuchten die Banken in Österreich. Eine lakonische Komödie über Fremde in Wien: Italiener, Rumänen und Niederösterreicher.
Der Salzburger Virgil Widrich erzählt in seinem bemerkenswerten Regiedebut HELLER ALS DER MOND - für das Drehbuch wurde er mit dem Preis der Stadt Salzburg ausgezeichnet - eine ironische und vor allem trocken-schwarze Bankräuber-Geschichte in den trostlosen Vororten Wiens. Seine Figuren sind Außenseiter: kleine Gangster und illegale Einwanderer, die schnell zum großen Geld kommen wollen, und ein Kommissar, der mit unorthodoxen Mitteln seinen Fall lösen will. Widrich setzt seine skurrilen wie naiven Protagonisten grotesken Szenen aus, die nie gekünstelt wirken, sondern vielmehr mit einem lakonischen Unterton inszeniert sind, und verbindet dabei gekonnt das Road Movie, die Komödie, den Gangsterfilm und die Liebesgeschichte.

Der Film lief zuletzt am 29.07.2003.

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