ZAUBERN MÖCHTE ICH KÖNNEN.
ZAUBERN MÖCHTE ICH KÖNNEN:
Österreich 2003; Regie: Carl Plötzeneder; Drehbuch: Carl Plötzeneder; Kamera: Christian Datz; Musik: Peter Valentin; 60 Min., OF Ohne Altersbeschränkung
In den ärmlichen Verhältnissen einer oberösterreichischen Arbeiterfamilie am Land aufgewachsen, will Ferdinand Plötzeneder Priester werden, was ihm den Besuch eines Gymnasiums ermöglicht. Doch am Ende seiner Schulzeit beschließt er ›den Leuten wirklich zu helfen‹ und studiert Medizin. Als er später in Innsbruck seine Frau, eine Vorarlberger Arzttochter, kennenlernt, verschlägt es ihn in ein Bergdorf im Bregenzerwald, wo er schließlich, wie er selbst sagt, ›hängen geblieben ist‹. Vorerst nur ein Provisorium, wird daraus eine 40 Jahre lang dauernde Anstellung als Gemeindearzt. Obwohl er das ganze Leben als einen Kompromiß sieht und der Arzt oft an seine Grenzen stößt, gelingt es ihm, sich seinen zutiefst humanistischen, durch den großen Respekt vor dem Leben geprägten Zugang zu bewahren. Diese positive Einstellung zu seinem Beruf und den dort lebenden Menschen macht dieses Arztporträt zu weit mehr als zur bloßen Geschichte eines Landarztes. Es ist vor allem auch eine Geschichte über den achtungsvollen Umgang mit Menschen, die Würde des Alterns und den Wunsch, zaubern zu können.
Der Film lief zuletzt am 09.05.2003.
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