KAMA SUTRA

Indien 1996; Regie: Mira Nair; Drehbuch: Helena Kriel, Mira Nair; Kamera: Declan Quinn; Schauspieler: Indira Varma, Sarita Choudhury, Naveen Andrews, Ramon Tikaram, Rekha, Khalid Tyabji, Arundhati Rao; Produzent: Lydia Dean-Pilcher, Tina Di Feliciantonio, Mira Nair u.a.; Musik: Mychael Danna; 114 Min., 35mm; Farbe; 114 min; DF
Ohne Altersbeschränkung



Für die indische Regisseurin Mira Nair, die mit dem Oscar-gekrönten Film SALAAM BOMBAY einen Welterfolg feierte, ist der alte indische Text ›Kama Sutra‹ vor allem eine wunderbare Philosophie, die Sex mit geistiger Erfahrung verbindet. Sie illustriert diese Botschaft mit einer Geschichte aus dem vorkolonialen Indien des 16. Jahrhunderts, wo unterschiedliche Formen von Erotik und Sexualität Ausdruck einer offiziellen Kultur waren. Tara, die Prinzessin, und Maya, die Dienerin, sind seit ihrer Kindheit Freundinnen wie Rivalinnen. Tara besitzt Macht und Privilegien, während Maya alle mit Anmut und Erotik verzaubert. Tara heiratet König Raj, aber gerade in der Hochzeitsnacht schlägt Mayas große Stunde, als sie Raj verführt und mit ihm Stunden absoluter Leidenschaft erlebt. Ein Schachspiel um Gefühle und sexuelle Begierden folgt . . .
In Indien wurde der Film verboten, die Dreharbeiten waren von Drohungen und Erpressungsversuchen gezeichnet. Aber die Regisseurin ließ sich nicht irritieren. Mit einem hochkarätigen Schauspiel-Ensemble und der Kamera von Declan Quinn (LEAVING LAS VEGAS) zauberte sie "Die Kunst der Liebe und Verführung" in virtuosen und sehr subjektiven Bildern auf die Leinwand.

Der Film lief zuletzt am 31.03.2003.

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