BLUE MOON

Österreich 2002; Regie: Andrea Maria Dusl; Drehbuch: Andrea Maria Dusl; Kamera: Wolfgang Thaler; Schauspieler: Josef Hader, Viktoria Malektorowitsch, Detelv W. Buck, Ivan Laca, Walter Grund; Musik: Christian Fennesz, Peter Dusl, Jurij Naumow; 90 Min., 35mm; Farbe; 90min; deutsch-englisch-slowakisch-ukrainische OmU
Ohne Altersbeschränkung

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BLUE MOON ist ein Roadmovie, das auf eine Odyssee in den unbekannten Osten führt, in die Länder des ehemaligen Warschauer Pakts, über Lemberg bis nach Odessa zur legendären Freitreppe aus Eisensteins PANZERKREUZER POTEMKIN. In jene Welt von nebenan, die jahrzehntelang ihr Eigenleben und ihre bizarre Exotik hinter dem Eisernen Vorhang verborgen hielt.
"Blue Moon, you saw me standing alone. Without a dream in my heart, without a love of my own." Für Jonny Pichler ist klar, dass mit diesen Zeilen nur er gemeint sein kann. Der stoische Geldbote ist ein Mann ohne Vergangenheit, für den Rettung einzig in der Zukunft liegen kann. Kein Wunder also, dass es für diesen Helden aus Austria kein Halten mehr gibt, als er der Frau seiner Träume in Gestalt eines Callgirls begegnet. Wenig später reist er mit der geheimnisvollen Schönen, die sich Shirley nennt, in einem gestohlenen Gangsterauto via Osten. Bevor er sie richtig kennenlernen kann, verschwindet die rätselhafte Frau. Auf der Suche nach ihr findet er schließlich nur ihre Zwillingsschwester Jana. Und immer wieder werden seine Wege, die von nun an voller Gefahren, Grotesken und Geliebten sind, von dem gestrandeten Ostdeutschen Ignaz gekreuzt.
Vieles von der kauzigen Atmosphäre des Films wird durch die beiden männlichen Hauptdarsteller bestimmt: Josef Hader und den knorrigen Norddeutschen Detlev W. Buck.
www.blue-moon.cc

Der Film lief zuletzt am 14.02.2003.

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