EIN VIDEOBAND IN KAMERUN

Österreich 2001; Regie: Wolfang Haberl; Drehbuch: Wolfgang Haberl; Kamera: Stefan Aglassinger; Schauspieler: Beteiligte Schüler Österreich: Antonia Kerschbaumer, Evelyn Hausleithner und Jasmin Gaderer; Beteiligte Schüler Kamerun: Barbara Bonkeng, Grace Limunga Sama, Namondo Mbonde Mbondji, Agbor Adolph Ayuk und Ngole Tumenta Ngwane; Lehrkräfte: Emma Khakzadeh (Ö; 90 Min.
Ohne Altersbeschränkung

Im Frühling 2001 drehten drei 17jährige Schülerinnen aus einem Gymnasium in Österreich einen kurzen Videofilm, in dem sie sich und ihr Umfeld ihrer Partnerschule in Kamerun vorstellten. Ein halbes Jahr später arbeiteten die Schüler aus Kamerun an einem Video mit demselben Ziel. Beide Schülerfilme wurden am 20. Februar 2002 in Kamerun vor einem großen Publikum uraufgeführt. Die Dokumentation von Wolfgang Haberl begleitet die Entstehungsgeschichte des Schülervideos vom ersten Drehtag in Salzburg bis zur Aufführung in Buèa.
Über den Film:
Natürlich liefert Kamerun exotische, aufregende Bilder, und natürlich liefert der Versuch, eine Filmpremiere in einem Land der Dritten Welt zu veranstalten, die Vorraussetzung für einen spannenden Handlungsrahmen. Der Fokus ist jedoch auf junge Menschen gerichtet, und soll Einblicke verschaffen, in ihre Art zu denken, zu reden und worüber sie lachen. So lag die Idee des Schülerprojekts auch darin, dass sich die Schüler auf zweierlei Art beschreiben: einerseits durch ihren eigenen Film, andererseits durch die Arbeit an ihrem Film.
Der Film ist eine Dokumentation mit starkem Erzählcharakter. Im Mittelpunkt steht eine subjektive, persönliche Auseinandersetzung mit Menschen.
Ein Videoband in Kamerun ist für ein Publikum gemacht, das junge Menschen mag, und das neugierig auf das Leben in Kamerun ist. Der Film verschließt sich nicht vor der Diskrepanz zwischen Armut und Reichtum und den daraus entstehenden Machtgefällen, aber er versucht nicht einfache Antworten auf komplexe Problematiken zu geben.
Gefördert von: Stadt, Land Salzburg und Bund
Sponsoren: "Ökista-Star Travel" und Manfred Roithner; Gedreht auf Digital-Video im extra entwickelten "DOGMA ME" - Stil

Der Film lief zuletzt am 20.09.2002.

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