IRIS
Großbritannien/USA 2001; Regie: Richard Eyre; Drehbuch: R. Eyre, Charles Wood, nach einer Biographie von John Bayley; Kamera: Roger Pratt; Schauspieler: Judi Dench, Kate Winslet, Jim Broadbent, Hugh Bonneville, Penelope Wilton; Musik: James Horner; 90 Min., 35mm; Farbe; 90 min; engl. OF Ohne Altersbeschränkung
Die gefeierte Literatin und Denkerin Iris Murdoch ist seit mehr als 40 Jahren mit dem Literaturkritiker John Bayley verheiratet. Schon in den frühen Tagen ihrer Romanze war die überlegene Autorin diejenige, die das Sagen hatte. John stand stets in ihrem Schatten und musste akzeptieren, dass Iris ihre Freiheit auch mit anderen Männern und Frauen zelebrierte. Und doch blieben die beiden ein Paar und wuchsen im Lauf der Jahre immer näher zusammen. Bis zu jenem schicksalhaften Tag im Jahr 1997, als ihre Dynamik auf den Kopf gestellt und ihre Beziehung der schwersten Belastungsprobe überhaupt ausgesetzt wird: Die Ärzte diagnostizieren Alzheimer bei Iris.
In Richard Eyres Filmporträt der englischen Schriftstellerin gelingt Judi Dench bei der Darstellung der alzheimerkranken Iris Murdoch eine schauspielerische Meisterleistung. Intelligent, humorvoll und ironisch verquickt der Film die Krankheitsgeschichte mit Erinnerung an jene Jugendtage in Oxford, als sie ihren Mann John Bayley kennenlernte.
Der Film lief zuletzt am 26.07.2002.
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