INTIMACY

Frankreich/Italien 2000; Regie: Patrice Chéreau; Drehbuch: Anne-Louise Trividic, Patrice Chérau; Kamera: Eric Gautier; Schauspieler: Mark Rylance, Kerry Fox, Timothy Spall, Alastair Galbraith, Philippe Calvario, Marianne Faithfull, Susannah Harker; Musik: Eric Neveuw; 119 Min., 35mm; Farbe; 119 min; engl. OmU
FSK 18



Patrice Chéreau erzählt, nach zwei Kurzgeschichten von Hanif Kureishi (MEIN WUNDERBARER WASCHSALON) die Geschichte einer "Amour Fou", einer grenzenlosen sexuellen Leidenschaft, mit einer Radikalität, die seit DER LETZTE TANGO IN PARIS von Bernardo Bertolucci (1971) nicht mehr auf der Leinwand zu sehen war: Jay, der seine Familie verlassen hat, arbeitet als Barkeeper in London. Jeden Mittwoch Nachmittag trifft er eine schöne Unbekannte, mit der er Augenblicke höchster sexueller Lust erlebt. Sie gibt sich ihm rückhaltlos hin, erfüllt alle seine Wünsche und steigert sein Verlangen ins Unermessliche. Das funktioniert so lange, bis er beginnt, ihr nachzuspionieren . . .
Der kompromisslose und radikale Film über Intimität und Nähe, über Sehnsucht und Einsamkeit, Leere und Verletzlichkeit erhielt in Berlin den "Goldenen Bären" und wird von der Kritik als wichtiger Beitrag zur Debatte um die Darstellung von Nacktheit, Sexualität, Liebe und Beziehung in Filmen gewertet.

Der Film lief zuletzt am 08.07.2002.

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