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KOYAANISQATSIUSA 1982; Regie: Godfrey Reggio; Kamera: Ron Fricke; Schauspieler: Schnitt: Alton Walpole, Ron Fricke, Anne Miller; Musik: Philip Glass; 87 Min.
Es ist wohl kein Zufall, dass ausgerechnet in jenem Jahrzehnt, in welchem der Glaube an den - kapitalistischen - Fortschritt besonders stark ausgeprägt war und auch in Hollywood seinen Niederschlag fand (WALLSTREET), ein Film in die Kinos kam, der einen Abgesang auf die neuzeitlichen Ausformungen der westlichen Zivilisation formulierte. KOYAANISQATSI, vor mittlerweile rund 20 Jahren vom ehemaligen Priesteranwärter Godfrey Reggio inszeniert, zeigt in atemberaubendem Zeitraffer Aufnahmen von nordamerikanischen Naturräumen, von urbar gemachten Landschaften und schließlich vom Moloch Großstadt mit seiner Massenabfertigung der Menschen. Ziel dieser filmischen Meditation, die ganz ohne gesprochene Worte auskommt, ist es, vor einer entstellten Gesellschaft zu warnen und zur Rückkehr zu einer Kultur aufzurufen, die humanes und vernunftmäßiges Handeln einschließt. Der Film lief zuletzt am 02.07.2004. Links |
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