TIERISCHE LIEBE

Österreich 1995; Regie: Ulrich Seidl; Drehbuch: Ulrich Seidl; Kamera: Peter Zeitling, Michael Glawogger; Schauspieler: Hubert Scholz, Ernst Schönmann, Franz Holzschuh, Erich Wögerer, Fritzl Schmied; Musik: Ton: Ekkehart Baumung; 114 Min., deutsche OF
FSK 18

Menschen in der Großstadt Wien. Einsame Menschen. Etwa: Zwei arbeitslose junge Männer, die mit ihren Tieren Geld erbetteln. Und: Eine alleinstehende Schauspielerin, die von Männern die Nase voll hat und sich in einen Husky verliebt. Oder: Zwei in Geldnot geratene Herren, die seit Jahren auf die Auszahlung einer Erbschaft warten und ihrem Hund Unterordnung beibringen wollen.
TIERISCHE LIEBE ist eine radikale Darstellung der Einsamkeit und der Sehnsucht nach Liebe. Ohne Angst vor Tabus zeigt Ulrich Seidls Film, wie Hunde, Ratten, Hasen und andere Kleintiere den Menschen als Ansprechpartner, Lebensgefährten, Streichelobjekte und Bettgenossen dienen. "Noch nie", meinte dazu Regisseur Werner Herzog, "habe ich im Kino so geradewegs in die Hölle geschaut!"

Der Film lief zuletzt am 07.02.2002.

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