SALZBURG IN HISTORISCHEN FILMDOKUMENTEN
Österreich 2001; Regie: Filmarchiv Austria; Drehbuch: Filmarchiv Austria; Schauspieler: Schnitt: Josef Schuchnig, Nachvertonung: Otto Licha; Produzent: Filmarchiv Austria; 55 Min. Ohne Altersbeschränkung
Das Video Salzburg in historischen Filmdokumenten fasst zwei Dutzend historische Filme aus den 20-er Jahren bis zu den 70-er Jahren in knapp einer Stunde zusammen. Salzburg präsentiert sich darin als Weltstadt der Kultur, die da und dort von der großen Politik gestreift wird. In den Filmen der 20-er Jahre ist Salzburg eine im Vergleich zu heute "verkehrsberuhigte" Zone. Seit 1926 werden in Maxglan die Propeller angeworfen, in einem Beitrag aus den 30-er Jahren holpert eine Maschine über eine Wiese, noch nicht über die Betonpiste. Eben in den 30-er Jahren sehen wir waghalsige Motorradfahrer auf ihren Maschinen beim traditionellen Rennen am Gaisberg und Segelflieger starten von dort zum Wettbewerb. Was wäre Salzburg ohne seine Festspiele? 1920 begründet entfalten die Spiele bald nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ihren großen Glanz. In einem Beitrag aus dem Jahr 1948 begegnen wir u.a. Wilhelm Furtwängler, dem jungen Karajan, Attila Hörbiger und Paula Wessely. Auch die Politik hat in Salzburg ihre Spuren hinterlassen. In den 30-er Jahren finden groß angelegte Feste von politisch orientierten Turn- und Schulvereinen in Salzburg statt. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs treffen sich hier der deutsche Außenminister Ribbentrop und sein italienischer Amtskollege Ciano zu Besprechungen. 1972 stattet US-Präsident Nixon, auf dem Weg nach Moskau, der Stadt einen Besuch ab und wird von Demonstranten empfangen. 1974 findet in Salzburg eine Tagung des Club of Rome statt.
Der Film lief zuletzt am 12.12.2003.
Links
|