Profil

Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO

Das „Salzburger Filmkulturzentrum – DAS KINO“ wurde 1978 nach dem Vorbild des ersten sog.
„Kommunalen Kinos“, das 1971 von Hilmar Hoffmann in Frankfurt/Main initiiert wurde und heute das
„Deutsche Filmmuseum“ beherbergt, gegründet. Hauptanliegen war und ist es, dem Film als
einflussreiches Medium des 20. Jahrhunderts eine eigene Stätte zu geben.

DAS KINO im ehemaligen Lifka-Kino

Eröffnet wurde das „Salzburger Filmkulturzentrum – DAS KINO“ am 6. Juli 1978 in den Räumlichkeiten
des ehemaligen „Lifka-Kinos“ am Giselakai 11. Zur Premiere wurde Bernhard Wickis „Eroberung der
Zitadelle“ gezeigt, anschließend war dem berühmten deutschen Regisseur eine vollständige
Retrospektive seiner Filme gewidmet.


10 Jahre später fiel dann nach langen Verhandlungen der Beschluss, DAS KINO völlig zu renovieren und
umzubauen. Ein zweites Kino, das GEWÖLBE, sollte dabei im ehemaligen Heizraum entstehen.
Allerdings verzögerten sich die Umbauarbeiten und so wurde DAS KINO nach fast dreijähriger Bauzeit
am 22. März 1992 am alten Ort im neuen Gewand wiedereröffnet.

Konzept und Programm

Mit dem deutschen Filmforscher Siegfried Kracauer waren wir der Meinung, dass Filme als „Spiegelbild
gesellschaftlicher Verhältnisse“ verstanden werden können, dass Filme als Produkte unserer Fantasie,
unserer Vorstellungen, Ängste und Träume eines lebendigen „Dialogs“ wert sind. Wir haben Film primär
als „Werk“ verstanden und weniger als „Ware=Geld“. Auseinandersetzung, Diskussion, Reflexion,
Gespräch und Konfrontation wollten wir ermöglichen.

Prinzipiell verstand sich DAS KINO von Anfang an nicht nur als „Filmkulturzentrum“, sondern als
Kulturzentrum, als ein offener Ort, wo sich Menschen treffen können, wo Projekte entstehen und
Initiativen Platz finden. So gehörten Konzerte genauso zum permanenten Programm (die Salzrock-Reihe
startete z.B. im DAS KINO) wie auch Theater, Kabarett, Lesungen und Vorträge sowie die
Zusammenarbeit mit verschiedensten Organisationen und Institutionen.

Programmatisch zusammengefasst kann die Tätigkeit des DAS KINO in 15 Punkten aufgezählt werden:

  • Präsentation neuer, interessanter (innovativer) und künstlerisch wertvoller Filme
  • Präsentation von Filmen in Zusammenhängen (Retrospektiven/Filmreihen/Genres)
  • Spezielle Präsentation und Förderung des „Österreichischen Films“
  • Präsentation von Filmen verschiedener, insbesondere unterrepräsentierter Länder
  • Filme in Originalfassung/prinzipiell nach Möglichkeit in Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Kultur-Austauschprogramme
  • Programme zur „Filmgeschichte“: Stummfilme, Tonfilme, Diskussionen, Workshops, begleitende Materialien
  • Stummfilme mit Klavier (live)
  • Filmschaffende zu Gast (Gespräche, Diskussionen mit RegisseurInnen, SchauspielerInnen, AutorInnen u.a.)
  • Sonderprogramme: Kinonächte, Multi-Media, Veranstaltungen, Vorträge u.a.
  • Konzerte, Kabarett, Theater, Lesungen u.a.
  • Eigene Schulfilmprogramme zur Unterrichtsbegleitung (Literaturverfilmungen, Didaktik, Dramaturgie des Films u.ä.)
  • Spezielles Kinderfilm-Programm
  • Grundlagenarbeit/Serviceleistungen: Herausgabe von Sonderbroschüren, Dokumentationen und Monatsprogramm
  • Ausstellungen


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